Der erste ganze Tag in Hamburg. Erwartungsgemäß geht es etwas später los. Das erste Ziel ist der Hafen und die Landungsbrücken. Da gibt es erstmal Franzbrötchen und Co zum Frühstück. Wir wollen eine Fleetrundfahrt machen und erfahren erstmal, dass die von Jungfernstieg aus losgehen und nicht vom Hafen aus. Wir sind also hier falsch.
So weit ist es aber nicht bis zum Jungfernstieg und so laufen wir dahin. Auf dem Alsterwanderweg entlang eines Fleets.


Am Jungfernstieg angekommen, müssen wir uns erstmal orientieren und schauen, wo überhaupt solche Fahrten angeboten werden. Es stellt sich heraus, dass es zwei mögliche Touren gibt: Fleettouren und Kanalfahrten. Die Beschreibung der Kanalfahrt spricht uns mehr an und die nächste startet in 5 Minuten. Die Karten kann man beim Kapitän kaufen (sogar mit Karte) und los geht es. Wir haben die 2-Stunden durch den Stadtpark erwischt. Also geht es bei schönstem Sonnenwetter von der Binnen- zur Außenalster und dann in die anliegen den Kanäle. Vorbei an Hotel Atlantik, dem Fernsehturm und jede Menge Häusern und teuren Villen (alle mit Anlegestelle und Boot), dem teuersten Friseursalon von Hamburg, badenden Jugendlichen, Schrebergärten, Parkanlagen bis in den Stadtparksee. Und danach noch zum Rondeelteich. Alles unterhaltsam erläutert vom Kapitän.


Das Hotel Atlantis 
„Liebe vergeht, Hektar besteht“ 
Eine echte venezianische Gondel 

Das Planetarium vom Stadtparksee aus 
Fast wie im Spreewald 
Am Rondeelteich 

Auf der Außenalster 
Wir waren auf der fliederfarbenen Tour
Danach möchten wir uns ein weiteres Wahrzeichen Hamburgs ansehen: die Elbphilharmonie oder kurz Elphie. Also fahren wir kurz wieder zum Hafen zurück und laufen über die Jan-Fedder-Promenade zu Elphie und Speicherstadt. Die Plaza-Tickets sind einfach zu bekommen, es gibt auch keine Personenbegrenzung. Aber leider beginnt jetzt aus heiterem Himmel Sarahs Nasenbluten. Wir müssen das erstmal stillen und uns auf der Toilette wieder frisch machen. Erst dann können wir den 360-Grad-Ausblick genießen. Und alle Erläuterungen zu den umliegenden Gebäuden
Um 17 Uhr müssen wir schon am Musical-Shuttleboot-Anleger sein. Leider beginnt direkt bevor der nächste ablegt, das Nasenbluten wieder. Und sogar heftiger als zuvor. Nach 20 Minuten ist aber auch das wieder gestillt und wir können noch rechtzeitig übersetzen. Beim Eintritt muss ich das Taschenmesser abgeben, so etwas spitzes ist nicht erlaubt. Wieder was säubern und dann ist noch Zeit für eine Cola und ne Currywurst (nach Brezeln ist uns nicht so). Jetzt macht sich der große Rucksack nützlich: wir können Sarahs Rucksack sowie alle Jacken darin unterbringen und müssen nur einen Rucksack abgeben. Und dann geht es auch schon los. Direkt vor der Vorstellung beginnt erneut das Nasenbluten, diesmal aber Gott sei Dank nur ganz kurz. Und die Taschentücher und Servietten reichen noch aus.
Die Vorstellung ist grandios, wir haben alle viel Spaß. Die Musik, die aufwendigen bunten Kostüme, die gesamte Aufführung ist toll. Bilder dürfen natürlich nicht gemacht werden.
Danach ist noch Zeit den Ausblick auf Hamburg von dieser Seite aus zu genießen. Uns gefällt die Skyline besonders gut.
Eine Schulklasse hat gefeiert und noch Brötchen übrig. So bekommen wir gratis ein Abendessen. Mit fast dem letzten Shuttleboot geht es wieder zurück. Und dann wieder zurück ins Hostel. Eine Runde Karten spielen und gegen Mitternacht ist der Tag zuende.












